Eigenbewirtschaftung der Jagd & Wildbretvermarktung am Beispiel des Forstbetriebs Aufseß

Nachmittags‐Exkursion

Wie viele Waldbesitzende in Oberfranken mussten auch die Aufseßer Forstbetriebe mit den großen Borkenkäferschäden an den Fichtenbeständen im letzten Jahrzehnt realisieren, dass ein umfangreicher Waldumbau zu einem klimaresistenten Mischwald auch eine intensive Rehwildbejagung erfordert. Bei bisher schon starkem Verbiss wurde die Abschussquote für die 400 Hektar deutlich erhöht und von Verpachtung auf Eigenbewirtschaftung mit einem Jungjäger-Team umgestellt. Vorteil ist v.a. eine bessere Kontrolle über die Jahresstrecken. Dafür braucht es allerdings einen größeren Organisationsaufwand u.a. in der Vermarktung des Wildbrets. Es könnte für etliche Jagdgenossenschaften ein Modell sein, deren Vorstände hier explizit eingeladen sind.
Auch die Veränderungen beim Rehwildmanagement im neuen Jagdgesetz sollen bei der Exkursion in die Verjüngungsflächen und die EU-zertifizierte Wildkammer mit den Jägern diskutiert werden.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erfoderlich. Spenden sind herzlich willkommen.

WANN: Samstag, 27. Juni 2026, 14:00 bis 17:00
TREFFPUNKT: Parkplatz Saugatter an der Straße von Aufseß nach Heiligenstadt

Text und Bild: Wolf von Aufseß